Sonntag, 29. Januar 2012

Kranke, Ziegen und ein Missgeschick



Eigentlich haben wir ja die halbe Woche das gemacht, was dieser Kollege hier unten auch tut: die Decke über den Kopf gezogen. Doof, wenn die ganze Mannschaft nacheinander jammernd darniederliegt.

Gestern ging es allerdings Madame und mir ausreichend gut, um den Ziegen morgens mal wieder Frühstück zu bringen.


Kennt ihr das im übrigen auch, wenn man manchmal etwas langsam ist? Der junge Mann und ich haben im Esszimmer Karten gespielt und ich wundere mich, warum jetzt schon der Braten der Nachbarn bis in unsere Wohnung riecht. Mache sogar noch einen Scherz darüber. Wir spielen weiter. Es riecht stärker. Seltsam. Und schließlich fragt mein Mann mich aus Richtung Küche, ob wir das nicht riechen würden. Das Zeug in der Pfanne würde doch schon schwarz. Und ich denke mir: Kochen? Wir kochen doch gar nicht... Madame hatte das aber scheinbar beschlossen und den Herd unter dem Rest vom Mittagessen angedreht... Knöpfchen und so... Jetzt ziert das Kinder-Abwehr-Gitter die Küchentür und sie kommt nur unter permanenter Bewachung mit dort hinein. Und ich frage mich, warum ich in solchen Situationen so gänzlich unmisstrauisch bin... Ist sonst gar nicht meine Art. Seltsam...

1 Kommentar:

  1. Ohje, das ist ja nochmal gutgegangen.... Bei so kleinen Mäusen kann man nie genug Augen haben.

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