Samstag, 21. Oktober 2017

Schneller Obstkuchen


Letztens guckten mich zwei Becher Saure Sahne im Kühlschrank beleidigt an, da ich sie schon relativ lange dort geparkt hatte. Bevor sie dann gänzlich sauer wurden, habe ich folgendes Rezept dafür gefunden:

250g weiche Butter
250g Zucker

schaumig rühren,

5 Eier unterrühren,
eine Prise Salz hineingeben und
im Wechsel

500g Mehl gemischt mit
1 TL Natron

und 
400g Saure Sahne

unterrühren.

In diesen Teig kann man nun ein bis zwei Gläser gut abgetropfte Sauerkirschen geben oder auch anderes Obst, das ihr gern mögt. In eine mit Backpapier ausgelegte Fettpfanne oder eine große Backform mit etwas höherem Rand geben und für 40-45 Minuten bei 175 Grad Umluft in den Ofen geben.

Wer mag: nach kurzer Abkühlzeit mit Zuckerguß bestreichen.


Dann einfach in Stücke schneiden und essen.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Rinderrouladen mit Rotkohl und Klößen - festlich und gar nicht so schwer zu machen!

Wir lieben Rinderrouladen
Wenn ihr bei dem Bild auch Appetit bekommt, dann hier die Anleitung dafür:


Für 4 Personen:

4 Rinderrouladen (wenn möglich sehr gute (Bio-)Qualität
1-2 Zwiebeln
mittelscharfer Senf
8 Scheiben Bacon
Salz
Pfeffer
4 mittelgroße Gewürzgurken

Holzzahnstocher nicht vergessen!

Die Rouladen flach hinlegen, großzügig mit mittelscharfem Senf
bestreichen, salzen, pfeffern. Zwei Scheiben Bacon pro Roulade darauflegen. An einer Schmalseite der Roulade eine Gewürzgurke und ein paar Zwiebelachtel legen und von dieser Seite aus die Roulade vorsichtig einrollen. Mit Zahnstochern (3-4 Stück für eine Roulade reichen meist) fixieren.

In einem Schmortopf etwas Öl erhitzen und die Rouladen ringsum kräftig anbraten. 

Eine kleingeschnittene Möhre, etwas Lauch in Scheiben und eine geachtelte Zwiebel mit hineingeben, kurz mitschmoren und mit 1/8l Rotwein (oder rotem Johannisbeersaft) ablöschen. Deckel auflegen und für ca. 1 1/2 Stunden bei leichter Hitze schmoren. Achtet darauf, dass nicht zu viel Flüssigkeit verdampft, dann brennt das Ganze an! Im Zweifel etwas Rotwein oder Johannisbeersaft nachgießen.

Die Rouladen herausnehmen und warmstellen.
Den Bratensaft durch ein Sieb in einen kleinen Topf abgießen (wenn gewünscht, könnt ihr auch vorher das Gemüse etwas zerdrücken oder pürieren). Im kleinen Topf den Saft aufkochen und nach Geschmack mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke eindicken. Fertig ist die Soße.

Dazu passt: 
Rotkohl

Auch der lässt sich ganz toll selber machen und jedesmal auch ein bis zwei Gläser einkochen, so dass ihr für den nächsten Braten oder die nächsten Rouladen schon ein Glas im Schrank stehen habt.

Einen großen Rotkohl waschen, vierteln, den Strunk entfernen. Dann in feine Stücke schneiden (das dauert, aber die Arbeit lohnt sich!).
In einem großen Topf 50g Schweineschmalz (oder einen großen Schubs Rapsöl) erhitzen, eine kleingewürfelte Zwiebel, 1 EL Zucker und zwei kleingeschnittene Äpfel andünsten. Den Rotkohl hineingeben und sofort mit 2-3 EL Essig übergießen (erhält die Farbe). 10-15 Minuten zugedeckt dünsten, dann mit 400-500 ml Wasser (oder rotem Johannisbeersaft! Sehr lecker!) aufgießen, salzen und mit 2 Lorbeerblättern und 2-3 Nelken würzen. 30-45 Minuten weich dünsten. Sollte er zu trocken fallen, noch etwas Wasser oder Saft nachgeben.

Eine gute Portion lässt sich direkt zu den Rouladen essen, den Rest kräftig aufkochen und in große, gesäuberte Schraubgläser füllen. Zudrehen, kurz auf den Deckel stellen. Dann umdrehen, abkühlen lassen und im dunklen Vorratsschrank aufbewahren. Der Rotkohl hält sich dann locker einige Monate.

Dazu passen auch:
Semmelknödel

Die haben wir bisher noch nicht selbstgemacht, sondern gekaufte nach Packungsanweisung gekocht. Sollten wir es demnächst mal schaffen, gibt es das Rezept hier auch.


Ein Hinweis zu den gekauften Klößen: wir achten immer darauf, dass kein Glutamat (Hefeextrakt) darin ist. Die schmecken damit nicht besser und Glutamat ist einer der Stoffe, der durchaus gesundheitlich diskutiert wird. Es gibt aber auch etliche Sorten ohne Glutamat/Hefeextrakt.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Hefezopf - nicht nur zu Ostern

Für einen Brunch gerade letztens mal wieder gebacken: Hefezopf! Und der schmeckt immer, nicht nur zu Ostern.


500g Mehl (z.B. Dinkelmehl 630 oder Weizenmehl 550)
1 Päckchen Frischhefe
80g weiche Butter
100g Zucker
etwas Vanillezucker
etwas abgeriebene Bio-Zitronenschale
eine Prise Salz
1 Ei
200ml warme Milch

gut verkneten und mindestens eine Stunde an warmem Ort gehen lassen.

Danach die Teigmenge dritteln und jeden der drei Stränge lang ausrollen. Die Teigstränge flechten und auf ein belegtes Backblech geben. Mit etwas warmem Wasser oder Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.


Den Zopf dann noch einmal für eine Viertelstunde gehen lassen und darauf bei 160 Grad Umluft für ca. 20-30 Minuten in den Ofen geben. Wenn er leicht gebräunt ist, ist er fertig.

Wenn ihr ihn gern mit Marzipan esst, könnt ihr einen der drei Stränge etwas kleiner machen und mit 200g Marzipanrohmasse verkneten. Dann flechten wie immer und backen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kein klassischer Flammkuchen, aber schnell und würzig

Das hier ist zwar kein klassischer Flammkuchen, aber ist lecker und geht fix.


Knetet einen Hefeteig aus:
500g Mehl (z.B. Dinkelmehl 630)
1 Päckchen Frischhefe
etwas Salz
etwas Zucker
einen guten Schubs Olivenöl
und soviel warmem Wasser, dass es einen schön geschmeidigen Teig gibt.

Den Teig mindestens eine halbe Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen schält ihr 6-7 Zwiebeln (schmeckt mit roten und/oder weißen) und achtelt sie. In eine Schüssel geben und mit 200g Schmand (oder Saurer Sahne) übergießen, ein Ei draufgeben und ca. 100g Schinkenwürfel hineingeben. Salzen, pfeffern und 200g geraspelten Käse (nach Geschmack Gouda, Emmentaler, o.ä.) hineinrühren.


Den Teig auf einem belegten Backblech flach ausrollen oder flachdrücken und das Zwiebelgemisch darübergeben. Für ca. 20 Minuten bei 175 Grad Umluft in den Backofen geben. Das ganze soll leicht appetitlich anbräunen. 

Freitag, 13. Oktober 2017

Kindertauglich: Nudeln mit Würstchengulasch

Ein kindertaugliches und leicht zu machendes Essen gab es hier letztens: 
Nudeln mit Würstchengulasch

Dafür eine kleine Zwiebel fein schneiden und mit etwas Rapsöl in einer Pfanne ein paar Minuten anbraten. Ca. 200g in Stücke geschnittene Grillwürstchen hinzugeben und mit anbräunen. Jeweils eine in Stücke geschnittene rote und grüne Paprika dazugeben und kurz mit andünsten. Mit einer normalen Dose stückige Tomaten aufgießen und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Majoran würzen. Gut macht sich auch ein wenig Kreuzkümmel oder ein wenig Curry. Ein wenig einköcheln lassen und schon ist das Gulasch fertig. Einfach auf normale gekochte Nudeln geben und essen :-)

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schokoladen-Mandarinen-Kekse - schnell gemacht und schon ein wenig weihnachtlich


Ihr möchtet ganz leicht und zügig an ein paar leckere Kekse kommen? Dann versucht es mal mit diesem einfach und leckeren Rezept:

Mischt:
200g Mehl 
75g braunen Zucker 
eine Prise Salz 
ein wenig Zimt 
75g fein gehackte Schokolade (Zartbitter) 
1 Ei 
etwas abgeriebene Schale von Orange oder Mandarine (Bio!) 
mit 100g kalten Butterstücken. 

Ihr könnt auch noch ein wenig Saft von Orange oder Mandarine hinzugeben, dann evtl. ein wenig mehr Mehl nehmen.

Gut verkneten, daraus ca. 20-25 Kekshaufen formen, auf ein belegtes Backblech legen und bei 180 Grad Umluft ca. 12-15 Minuten backen.

Total lecker und schon ein klein wenig weihnachtlich :-)

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Vegetarische Bolognese mit Linsen

Das Rezept ist sogar bei den Kindern gut angekommen: vegetarische Linsenbolognese.


1 Lauch, eine Zwiebel, 3-4 Möhren waschen, fein würfeln. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin ca. 5 Minuten anbraten. 3 EL Tomatenmark hinzugeben, kurz mit anbraten, mit 150 ml Rotwein ablöschen, etwas köcheln lassen. Dann eine Dose oder ein Glas stückige Tomaten hineingeben und 500 ml Wasser. Würzen mit 1 Lorbeerblatt, 1 TL Zucker, Petersilie, Thymian und Pfeffer. 150g Puy-Linsen hineingeben und mindestens 25 min kochen lassen. Abschmecken mit Pfeffer und Salz.
Nudeln kochen und mit der Soße anrichten.

Guten Appetit!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Nachgebacken: Butterkuchen

Vor einiger Zeit habe ich dieses Rezept im Web gefunden. Das musste ich auch mal ausprobieren und der Butterkuchen schmeckt wirklich gut. Da es ein Becherkuchen ist, braucht man dafür auch keine Waage, was gerade im Urlaub oder wenn es schnell gehen muss, eine gute Sache ist:-)


1 Becher Sahne
1 Becher Zucker
4 Eier
etwas Vanillezucker
2 TL Natron
2 Becher Mehl
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale

Die Sahne, den Zucker und die Eier gut verrühren, Salz, Zitronenschale und Natron dazugeben und schließlich das Mehl gut unterrühren. 
Den Teig auf ein Blech geben und für 10 bis 15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

200g Butter schmelzen und mit einem Becher Zucker, etwas Vanillezucker, einem Eßlöffel Milch und 250-300g Mandelplättchen verrühren. Nach der ersten backzeit auf dem Teig verteilen und noch einmal 10 Minuten backen.

Ich nehme im Normalfall Dinkelmehl 630 anstatt des Weizenmehls. Mann kann auch Backpulver anstatt des Natrons nehmen. Ich ersetze es immer durch Natron, da die normalen Backpulver oftmals Phosphat enthalten, das ich vermeide. Zudem nehme ich nie Back-Aromen, sondern einen Spritzer echte Zitrone oder abgeriebene Zitronenschale, sowie keinen Vanillinzucker, sondern selber angesetzten Vanillezucker (Vanilleschoten halbiert und mit Zucker in einem Glas vermischen. Schütteln, stehen lassen). Geht aber jeweils auch mit den anderen Zutaten.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Natas

Diese richtig süße Leckerei lässt sich auch flott selbermachen, wenn bei euch nicht gerade eine gute portugiesische Bäckerei um die Ecke ist;-)


Ihr nehmt eine Packung frischen Blätterteig aus dem Kühlregal und rollt ihn noch ganz leicht weiter aus. Mit diesem Teig füllt ihr ein Blech mit Muffinformen oder andere kleine Förmchen (bei mir waren es aus Ermangelung runder Formen eben kleine rechteckige Förmchen. Da meine Förmchen aus Silikon sind, musste ich sie nicht fetten. Je nachdem, welche ihr habt, würde ich die Form leicht fetten). An den Rändern jeweils gut andrücken. Der Teig müsste für 12 Stück reichen.

In einem Topf bringt ihr 500 ml Milch mit einer halbierten und ausgekratzten Vanilleschote (das Mark in einer anderen Schüssel aufbewahren) und einem TL Butter zum Kochen. In einer Schüssel mischt ihr ca. 200g Zucker, EL Mehl und eine Prise Salz und gebt das Gemisch in die kochende Milch. Kräftig rühren und dann den Herd ausstellen. 
5 Eigelb und ein ganzes Ei werden mit dem Vanillemark verrührt und dann in die schon leicht abgekühlte Vanillemilch gegeben. Die Masse in die Blätterteigformen füllen. Die Natas kommen dann für 10-15 Minuten bei 180 Umluft in den vorgeheizten Ofen. Danach wird über jedes Törtchen ein wenig brauner Zucker gestreut und karamellisiert (mit Küchen-Gasbrenner oder im Backofen mit Grill). Den letzten Schritt habe ich mir bei den Natas auf dem Bild gespart, deshalb sehen sie etwas anders aus.

Abkühlen lassen und genießen:-)

Sonntag, 11. Dezember 2016

Asiatische Suppe



Wo wir gestern beim Thema Asien waren: heute gibts eine wärmende Suppe! Die geht fix und ist total lecker.


Ihr braucht 1-2 Möhren in feine Scheiben geschnitten, 1 rote Paprika in Streifen geschnitten, einige Frühlingszwiebeln in Ringen (oder einen Lauch halbiert und in halbe Ringe geschnitten), ein fein gehacktes, ursprünglich haselnussgroßes Ingwerstück, 150g Räuchertofu, 1 TL Sambal Oelek, 1 TL 5-Gewürze-Pulver, 150g vorgekochte Asianudeln (z.B. Mie-Nudeln), 100g Sojasprossen, einige Shiitake-Pilze (getrocknete müssen schon eingeweicht sein), etwas Sojasauce, Salz.

Das Gemüse, der Ingwer und der Räuchertofu werden in neutralem Öl angebraten und mit 1 1/2 Litern Wasser (oder Gemüsebrühe. Ich nehme meist Wasser und würze noch mit etwas Salz und Petersilie. Möhren sind in der Suppe ja ohnehin schon drin. Und in den meisten Gemüsebrühen ist Glutamat/Hefeextrakt drin, was ich gern vermeide.) abgelöscht. Das Ganze dann mindestens 10 Minuten kochen lassen. Nudeln, Sprossen, Pilze, Sambal Oelek und das Gewürzepulver hinzugeben und noch etwas weiterköcheln. Mit Salz und einem Schubs Sojasoße abschmecken. Fertig!